Bedienung von Windows 10


  1. Vorbemerkungen
  2. Schnelleinstieg
  3. Das Menü Start
  4. Multitasking / virtuelle Desktops
  5. Die Taskleiste
         Stand: 14.01.2017

  1. Personalisierung des PCs
  2. Shortcuts und Gesten
  3. Datenschutz
  4. PC-Steuerung und -Einstellungen
         Aktuell: W10 1709

  1. Suchen und Finden
  2. Netzwerk
  3. Datenträger-Partitionierung
  4. Systemabbilder, ... Dateiversionsverlauf
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7. Datenschutz

Thema überspringen    7.1 Datenschutz nach außen  7.2 Datenschutz nach innen  7.3 Personalisierung  7.4 Cortana und Sucheinstellungen 

Im Wikipedia-Artikel Datenschutz ist eingangs zu lesen: "... Je nach Betrachtungsweise wird Datenschutz verstanden als Schutz vor missbräuchlicher Datenverarbeitung, Schutz des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung, Schutz des Persönlichkeitsrechts bei der Datenverarbeitung oder Schutz der Privatsphäre. Datenschutz steht für die Idee, dass jeder Mensch grundsätzlich selbst entscheiden kann, wem wann welche seiner persönlichen Daten zugänglich sein sollen. Der Datenschutz soll der in der zunehmend computerisierten und vernetzten Informationsgesellschaft bestehenden Tendenz zum so genannten gläsernen Menschen und dem Ausufern staatlicher Überwachungsmaßnahmen (Überwachungsstaat) und nichtstaatlicher Datenmonopole entgegenwirken. ...
... Datenschutz ist eine Kombination technischer und organisatorischer Maßnahmen gegen Missbrauch von Daten, während Datensicherung die technischen Maßnahmen gegen Verfälschen von Daten betrifft. ..."

An jedem W10-PC sind viele "Stellschrauben" vorhanden, um ihn den persönlichen Vorlieben und Notwendigkeiten anpassen zu können. Dabei ist zu trennen zwischen Einstellungen beispielsweise für den Datenschutz nach außen, für den Dateschutz nach innen, für das Aussehen und die Bedienung der Oberfläche (Personalisierung), für die Einbindung/Funktionsweise von Geräten und für die Wirkungsweise/Rechte von Anwendungen (Apps).

Im vorliegenden Abschnitt werden Datenschutz und Personalisierung abgehandelt. Im folgenden Abschnitt 8. PC-Steuerung und -Einstellungen werden u.a. Geräte und Apps behandelt.

 

   7.1 Datenschutz nach außen

Unter Datenschutz nach außen ist die Kontrolle über die den PC verlassenden Daten und über die Infiltration des PCs von außen zu verstehen. Eine aktivierte Firewall und ein aktivierter Virenscanner sind selbsverständliche Voraussetzung für den Schutz von/nach außen.

In letzter Zeit sind erschreckend viele IT-Dienstleister von Hackern kompromittiert worden und Kundendaten abhanden gekommen. Sie müssen also selbt entscheiden, ob, und wenn ja, welche Daten Sie selbst nach außen geben wollen, welche Apps welche Daten nach außen geben sollen, von außen hereinlassen sollen und wem Sie von außen Zugriff auf Ihre Daten erlauben wollen.

• MS-Dokumentation zum W10-Datenschutz

Um die Tragweite der W10-Datenschutzeinstellungen abschätzen zu können, sollten Sie das MS-Dokument Windows 10 und Datenschutz studieren, da es wichtige Informationen bietet über:

  • Übersicht: Windows 10 und Datenschutz
  •     mit Informationen zu Aktualisieren auf oder Installieren von Windows 10
  • Windows 10 – Kamera und Datenschutz: FAQ
  • Cortana, Suche und Datenschutz: FAQ
  • Feedback, Diagnose und Datenschutz unter Windows 10: Häufig gestellte Fragen
  • Positionsdienst und Datenschutz unter Windows 10: Häufig gestellte Fragen
  • Microsoft Edge und Datenschutz: FAQ
  • Sprach-, Freihand- und Tastatureingabe und Datenschutz unter Windows 10: Häufig gestellte Fragen
  • Windows Hello und Datenschutz: Häufig gestellte Fragen
  • WLAN-Optimierung: Häufig gestellte Fragen

• Menü Einstellungen > Datenschutz

Während des Upgrade-Prozesses auf W10 können Sie wählen zwischen Expresseinstellungen verwenden und Einstellungen anpassen (siehe oben Übersicht: Windows 10 und Datenschutz).

Wenn Sie in der Eile die Expresseinstellungen verwendet hatten, können Sie später jederzeit im Dienst Einstellungen > Datenschutz (s.l.) die Einstellungen anpassen (s.r.).

Als Beispiel sind die Kamera-Einstellungen abgebildetst (s.l.) und die Einstellungen für "Spracherkennung, Freihand und Eingabe" (s.r.).

Links ist zu erkennen, wie in einer Liste ggf. jede einzelne infrage kommenden App die Erlaubnis erhalten/verweigert bekommen kann. Rechts zeigt der rot gekennzeichnete Bereich, wie weitreichend eine Erlaubnis sein kann.

Die Windows-Kamera-App wird in der Liste nicht aufgeführt, da direkt in der App die entsprechende Erlaubnis abgefragt wird, indem von dort aus der Aktivierungs-Dienst (s.l.) aufgerufen werden kann!

 

   7.2 Datenschutz nach innen

Ein in einem abschließbaren Raum aufgestellter PC, zu dem nur eine Person den Zugriff hat, ist wenig realistisch. Typischerweise werden immer mehrere Personen Zutritt zum PC haben, können ihn also (wenigstens) ein- und ausschalten. Ob Sie damit auch Zugang zum PC haben (dürfen), hängt von (zu) vielen Details ab.

Wir klammern hier Worstcase-Szenarien aus, wie z.B. Ausbau der Festplatte oder Start des PCs von CD oder Stick aus mit einem mobilen Betriebssystem. Auch derartige Schweinereien lassen sich recht zuverlässig verhindern/abmildern.

Und wir klammern auch den Fall aus, dass alle mit Zutritt zum PC jederzeit alles sehen und machen dürfen und ggf. nur "empfindliche" Einstellungen geschützt werden sollen (z.B. das Verstellen der eMail-Konto-Einstellungen kann sehr "schmerzhaft" sein).

Trotz allen Vertrauens kann es schnell zu Konflikten kommen, wenn z.B. der Sohn des Lehrers mit einer Schülerin des Lehrers "geht" und weiß, dass sein Vater die Klassenarbeiten am PC erstellt ... .

Also gehört zur Standardstrategie die Einführung von passwortgesicherten Benutzerkonten und passwortgesicherten Bildschirmschonern (siehe nächsten Unterabschnitt 7.3 Personalisierung).

Aber während einer PC-Sitzung gibt es viele "Überwachungsmöglichkeiten" beim Blick über die Schulter des Users. Das liegt daran, dass Windows sich ziemlich genau merkt, was einer am PC treibt. Das ist einerseits gut für schnelles Arbeiten (letzte Dokumente und letzte Tätigkeiten sind in der Startliste und in Sprunglisten immer in Tippreichweite), andererseits ist so für Dritte ggf. mit einem Blick erkennbar, dass man sich z.B. häufig im Internet aufgehalten hat und dabei ausgiebig Urlaubsszenarien besucht hat.

• Startliste

In der Startliste (s.l.) des Startmenüs können u.a. meistverwendete und zuletzt hinzugefügte Apps angezeigt werden und ggf. zugehörige Sprunglisten gefüllt werden; oder auch nicht. Die zugehörigen Einstellungen sind rechts dargestellt (siehe auch 2.2 Konfigurieren der Startliste).

Links sind sehr schön ablesbar, mit welchen Apps der User sich haupsächlich befasst hat und anhand der über > aufgerufenen Sprungliste des Explorers, welche Ordner er häufig geöffnet hatte.


• Sprunglisten

Sprunglisten können im Startmenü (s.l.o.) und in der Taskleiste (s.u.) auftreten. Im Dienst Einstellungen > Personalisierung > Start können Sie Zuletzt geöffnetete Elemente in Sprunglisten im Menü "Start" oder auf der Taskleiste einschalten zulassen oder unterbinden (s.r.o.).
Details zur Bedienung von Sprunglisten sind in 4.3 Taskleiste bedienen > Sprunglisten zu finden.

Sprunglisten ermöglichen zügiges Arbeiten, vor allem von Powerusern. Aber wer sonst noch Zugang zum Dektop hat, kann der Reihe nach alle Sprunglisten öffnen und so "forensische" Erkenntnisse über die Bildschirmarbeit des Users erhalten.

 

   7.3 Personalisierung

Das Menü Personalisierung ist ausführlich im Abschnitt 5. Personalisierung des PCs abgehandelt.

Hier werden lediglich die den Datenschutz betreffenden Einstellungen erinnert.

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   7.4 Cortana und Sucheinstellungen

MS schreibt in der Windows-10-Hilfe zu Cortana: "Cortana ist Ihre neue lernfähige persönliche Assistentin.
Cortana unterstützt Sie bei der Suche auf Ihrem PC, der Verwaltung Ihres Kalenders, der Verfolgung des Versandstatus von Paketen und der Suche nach Dateien, sie plaudert mit Ihnen und erzählt Ihnen manchmal sogar einen Witz. Je mehr Sie Cortana nutzen, desto besser kann Sie sie mit personalisierter Hilfe unterstützen.
Geben Sie zunächst eine Frage in das Suchfeld auf der Taskleiste ein. Sie können auch das Mikrofonsymbol auswählen, um mit Cortana zu sprechen. (Die Texteingabe funktioniert auf allen PCs, für die Spracherkennung benötigen Sie jedoch ein Mikrofon.)"

In der Wikipedia ist in Cortana (Software) dazu vermerkt: "Cortana ist eine Software des US-amerikanischen Unternehmens Microsoft für Windows Phone 8 und Windows 10. Cortana empfängt und verarbeitet Befehle in natürlich gesprochener Sprache. Dazu ist eine Internetverbindung zu den Servern von Microsoft erforderlich, die die gesprochenen Sätze verarbeiten. Die Software ähnelt stark den Assistenten von Apples Siri und dem von Google namens Google Now"

wird fortgesetzt


 
6. Shortcuts und Gesten

7. Datenschutz

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8. PC-Steuerung und -Einstellungen

Dietrich Tilp  |  Apr. 2018